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Amnesty International erhebt Einspruch Zurück

Seit 1961 setzt sich Amnesty International weltweit, unparteiisch und unabhängig für die Menschenrechte ein. Wo immer Menschen Repression und Verfolgung erleiden, ermittelt amnesty international und prangert Verstösse öffentlich an. Amnesty International finanziert ihre Arbeit ausschliesslich durch Spenden. Die Organisation tritt in Aktion:

  • für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, d.h. von Frauen und Männern, die wegen ihrer politischen, religiösen oder anderen Überzeugungen, aufgrund ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft, Sprache oder ihres Geschlechts inhaftiert sind und Gewalt weder angewandt noch befürwortet haben
  • für faire und zügige Gerichtsverfahren für alle politischen Gefangenen
  • gegen Folter und gegen die Todesstrafe in allem Fällen
  • gegen extralegale Hinrichtungen und das "Verschwindenlassen" von Menschen

Wie Amnesty International weltweit erfolgreich gegen Menschenrechtsverletzungen arbeitet, können Sie sich auch auf unserem Amnesty-Videokanal anschauen.


Die Freisinger Gruppe Zurück

AI-Infostand in der Freisinger InnenstadtGegründet im Jahr 1971 vom damaligen evangelischen Studentenpfarrer Eras, tritt die Freisinger Gruppe seit 45 Jahren öffentlich für den Schutz der Menschenrechte ein. Zugunsten verfolgter Menschen schreiben wir Briefe an Regierungsbehörden und organisieren öffentliche Aktionen.

Am ersten Samstag jeden Monats haben Sie an unserem Info-Stand in der Freisinger Innenstadt die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden. Sie finden am Stand Broschüren und Bücher zu unserer Arbeit, eine Spendendose, und freundliche Gruppenmitglieder, die Ihnen bei Ihren Fragen gerne weiterhelfen.

Freising engagiert sich!Erst die öffentliche Unterstützung macht unsere Arbeit zum Erfolg. Seit vielen Jahren beteiligen sich zahlreiche Freisinger Bürgerinnen und Bürger an unseren Aktionen und erheben ihre Stimme für die Menschenrechte. Die Grafik gibt einen Eindruck, wie die Freisinger Öffentlichkeit unsere Aktionen kontinuierlich unterstützt. Und so sind wir zuversichtlich, auch in diesem Jahr wieder wertvolle Unterstützung in Freising für unsere Menschenrechtsarbeit zu erhalten.

Sie können unsere öffentlichen Petitionen an Regierungen in aller Welt unterzeichnen, eigene Protestbriefe schreiben, unsere Arbeit durch Spenden finanziell unterstützen, Förderer von Amnesty International werden oder sich als Mitglied aktiv an der Arbeit der Freisinger Gruppe beteiligen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig - entscheidend ist, selbst für die Menschenrechte aktiv zu werden und den Regierenden dieser Welt zu zeigen, dass wir als Bürger die Einhaltung der Menschenrechte - überall und ohne Einschränkung - einfordern.


Unser Palästina-Fall Zurück

Hadidiya, im Hintergrund die israelische Siedlung Ro'i. Foto: www.stopthewall.orgDie palästinensischen Einwohner der Dörfer Hadidiya und Humsa nahe Tubas im Jordantal sind unmittelbar in Gefahr, durch die israelische Armee aus ihren Behausungen vertrieben zu werden. Sie werden seit Jahren von der israelischen Armee durch wiederholte Zerstörung ihrer Anwesen drangsaliert, ihnen wird der Zugang zu Wasser und zum Land verweigert, den sie für ihr Überleben und ihre Lebensgrundlage als Hirten benötigen.

Die israelische Armee hat die Bewohner von Hadidiya und Humsa gezwungen, unter extrem schwierigen Bedingungen zu leben. Da es ihnen untersagt ist, dauerhafte Gebäude zu errichten, müssen sie in Zelten und Baracken leben. Jedoch werden sogar diese Bauten von der israelischen Armee als "illegal" betrachtet und bei zahlreichen Gelegenheiten zerstört.

Israel verfolgt im Westjordanland seit Jahren eine Politik der Zwangsräumung und Vertreibung von Palästinensern. Auf dem besetzten palästinensischen Land wurden zahlreiche israelische Siedlungen errichtet. Sowohl von den israelischen Behörden, als auch von Seiten der Siedler wird auf die palästinensische Bevölkerung Gewalt ausgeübt. Die Palästinenser, die lange vor der israelischen Besetzung 1967 im Jordantal lebten, werden von den israelischen Behörden wegen ihrer Volkszugehörigkeit diskriminiert, ihnen werden - verglichen mit den israelischen Siedlern - zahlreiche Rechte vorenthalten.

Unsere Aktionsseite für Hadidiya und Humsa


Wichtig & Wissenswert Zurück
 
9.12.2014 - Der US-Senat veröffentlicht einen Bericht über die Folterpraktiken der CIA im "Krieg gegen den Terror"

FolterDer Bericht des Senate Select Committee on Intelligence enthält Informationen zu dem Umfang, in dem der US-Auslandsgeheimdienst CIA im Namen der "nationalen Sicherheit" Gefangene folterte.

Praktiken wie "Waterboarding", simulierte Hinrichtungen, Androhung sexueller Gewalt und andere Formen von Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung setzte man gegen Gefangene ein, die Opfer des Verschwindenlassens während der Überstellungs- und geheimen Inhaftierungsprogramme (beachten Sie auch den folgenden Abschnitt zur Beteiligung europäischer Staaten an diesen Programmen!) geworden waren, welche auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 folgten.

Angewandt wurden von US-Militärpsychologen entwickelte Folterpraktiken, die zwar in ihrer Anwendung und ihrer unmittelbaren physischen Wirkung unsichtbar sind, jedoch die Psyche des betroffenen Menschen dauerhaft erheblich schädigen oder sogar zerstören können. Der Bericht enthält Informationen zu den Auswirkungen der Verhörmethoden und Haftbedingungen auf die Häftlinge, darunter "Halluzinationen, Paranoia, Schlaflosigkeit und Selbstverletzungs- und Selbstverstümmelungsversuche".

Für Amnesty International zeigt der Bericht weitere vernichtende Informationen zu einigen der Menschenrechtsverletzungen auf, die in den USA nach dem 11. September 2001 von höchster Regierungsstelle genehmigt wurden. Auch wenn der Öffentlichkeit seit Jahren zahlreiche Beweise vorliegen, wurde bis heute niemand für die Genehmigung oder Durchführung dieser Folterpraktiken im Rahmen der CIA-Programme zur Rechenschaft gezogen.

Bericht des Senate Select Committee on Intelligence im Original
9. Dezember 2014: Senate Select Committee on Intelligence - Committee Study of the Central Intelligence Agency's Detention and Interrogation Program

Zu Psychologie und Folter ein lesenswerter Artikel (Psychologische Rundschau 60, 2009)
Rainer Mausfeld: Psychologie, "weisse Folter" und die Verantwortlichkeit von Wissenschaftlern

 
28.6.2008 - Amnesty-Bericht zur Beteiligung europäischer Staaten an Menschenrechtsverletzungen im "Krieg gegen den Terror"

Keine Flüge in die Folter!Dieser Bericht beschreibt die Beteiligung der europäischen Staaten an Menschenrechtsverletzungen im "Krieg gegen den Terror" und die mangelhafte juristische Aufarbeitung dieser Verbrechen in Europa.

Seit dem 11.September 2001 hat der US-Geheimdienst CIA, unter Umgehung nationalen und internationalen Rechts, mehrere hundert Menschen als mutmassliche "Terrorverdächtige" entführt, verschleppt und zur Vernehmung an Drittstaaten überstellt. Oft wurden die Gefangenen in Länder ausgeliefert, die für die Anwendung von Folter bei ihren Verhörmethoden berüchtigt sind. Im Zuge der Verschleppungen sind über 35 Menschen bis heute spurlos "verschwunden". Die CIA wickelte diese Transporte, in vorgeblichen Privatflugzeugen, teils über Strohfirmen und Privatunternehmen ab.

Dabei haben sich die europäischen Staaten immer mehr zu Komplizen bei Menschenrechtsverletzungen durch US-Behörden im "Krieg gegen den Terror" gemacht. Durch Duldung der Überstellungsflüge haben die europäischen Staaten das absolute Folterverbot wiederholt gebrochen. Europäische Flughäfen wurden zu Drehscheiben für Verschleppungsflüge der CIA. Sehr wahrscheinlich wurden verschleppte Personen auch auf europäischem Boden in geheimer Haft gehalten. Die europäischen Regierungen weisen jedoch jede Mitverantwortung für die von ihnen zugelassenen Verschleppungen, geheime Inhaftierung und die dadurch ermöglichte Folterung von Gefangenen zurück.

In zwei Berichten des Europarats-Sonderermittlers Dick Marty von 2006 und 2007 wurde die Verstrickung der europäischen Regierungen in diese Menschenrechtsverletzungen der CIA detailliert belegt:

12. Juni 2006: Alleged secret detentions and unlawful inter-state transfers involving Council of Europe member states

11. Juni 2007: Secret detentions and illegal transfers of detainees involving Council of Europe member states: second report

Amnesty International fordert von den europäischen Staaten die unabhängige Untersuchung der Vorwürfe und konkrete Massnahmen zur zukünftigen Unterbindung einer Beteiligung europäischer Staaten an Menschenrechtsverletzungen im "Krieg gegen den Terror".


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